Rereferenz-Objekte: Feuerwehr Museum Hattingen

Feuerwehr Museum Hattingen

Museumsdach erfolgreich saniert

Das Westfälische Feuerwehrmuseum, welches seit 2005 in FEUER.WEHRK- Das Feuerwehrmuseum (größte seiner Art im gesamten Ruhrgebiet) umbenannt wurde, hat seit 2006 seine neuen Räumlichkeiten auf dem ehemaligen Hüttengelände in einer ehemaligen 4500 qm großen Werkshalle der Heinrichshütte Hattingen gefunden.

Ehrenamtliche Tätigkeiten

Die Museumscrew hatte in tausenden von ehrenamtlichen Arbeitsstunden die alte Halle vorbereitet und den Umzug der fast 70 Roten Riesen und zahllosen Kleinteile vollzogen, die später beeindruckend zur Schau gestellt werden. Als schwierige Aufgabe stellte sich von Anfang an die Sanierung des Daches dar. Der Sturm Kyrill hat dieses Problem noch wesentlich vergrößert und mit Blick zum Himmel ist der Schaden zunehmend „durchsichtiger“ geworden. Daneben blieb bisher die nachhaltige Sicherung des Museumsstandortes ebenfalls in der Schwebe. Halle und Grund sind im Besitz des Landes und werden von der Landesentwicklungsgesellschaft NRW (LEG) treuhänderisch verwaltet und vermarktet.

Dachaufbau / geplante Dachsanierung
•    Dachneigung von 12 bis 90°
•    Gebäudehöhe: über 18 m
•    ca. 5500 qm Dach-Flächen, bituminös abgedichtet, auf Holzschalung  große, bündig eingelassene Drahtgitterscheiben als Belichtungselemente
•    insgesamt 550 m Wandanschlüsse
•    260 m bituminöse Hauptkehlen
•    485 m Traufen-Außenentwässerungsanlagen (Dachrinnen)
Ursprünglich war hier nur eine Teilsanierung in Form einer neuen Flachdachabdichtung geplant, da nur ein begrenztes Budget zur Verfügung stand.

Vorteile durch Powertekk
Dachdeckemeister Peter Micke von der Firma Topp-Bedachung erhielt hier den Zuschlag zur Teilsanierung. Doch schon während der Angebotsphase unterbreitete der erfahrene Dachdecker dem Auftraggeber für dieses Projekt eine prädestinierte Sanierungslösung in Form von Isola Powertekk. Der Dachdecker sah in diesem Fall sofort die vielen Vorteile für dieses Projekt:
•    Kein Abriss der Alteindeckung.
•    Durch das geringe Gewicht von Powertekk inkl. der Lattenunterkonstruktion gibt es kein Problem hinsichtlich der Statik.
•    Ideal, gerade bei den schwierigen Problemstellungen wie z.B. der abzureißenden Drahtgitterscheiben.
•    Sehr viel größere Wartungsfreiheit gegenüber einer Flachdachabdichtung.
•    Aufwertung des Gesamtobjektes durch die ziegelähnliche Optik , die auch besser zu den steileren Flächen passt als eine Bitumenabdichtung mit aufwendiger Abrutschsicherung.
•    Aufgrund der anstehenden Winterperiode keine so großen witterungsbedingten Arbeitsausfälle und -unterbrechungen.

Begeisterndes Sanierungskonzept
Die Auftraggeber waren nach Vorstellung des Produktes und des Sanierungskonzeptes sofort begeistert. Ausschlaggebend war letztendlich die monetäre Situation. Das Isola Powertekk Sanierungskonzept stellte die aufwendige Flachdachsanierung von den Kosten so weit in den Schatten, das durch einen kleinen Nachtrag sogar das Objekt komplett saniert werden konnte. Somit war die Entscheidung ganz eindeutig für Isola Powertekk gefallen.

Im Spätherbst 2008 begannen die Ausführungen. Zuerst wurden sämtliche Vorarbeiten in Form einer einfachen Konterlatten- / Dachlattenkonstruktion für die Powertekk Eindeckung hergestellt. Anschließend wurden die alten Entwässerungsanlagen abgerissen und durch neue Zinkrinnen ersetzt. Die 550 m langen Wandanschlussbereiche wurden mit speziell gekanteten Zinkblechen versehen. Danach wurden die Dach-Flächen mit dem Powertekk- System verlegt, welches mit 0,5 mm Dicke eines der stärksten am Markt ist.

Nicht kleckern, Klotzen
Die Verlegung ging zügig voran, denn mit durchschnittlich 2,44 Deckplatten hat man schon einen kompletten Quadratmeter belegt. Diese wurden anschließend mit Spezialnägeln und einer pneumatischen Schußpistole mehrfach befestigt. Diese Mehrfachbefestigung garantiert eine sehr hohe Sturmsicherheit. Das Powertekk-System löste sogar die Verkleidungsprobleme der stirnseitigen Fassadenbereiche der langen Dachreiter, weil Powertekk auch in der Vertikalen eine gute Figur macht und die schon betagte Holzverkleidung zukünftig sicher vor extremer Witterung schützt. In diesem Beispiel sieht man mal wieder, wie wichtig es sein kann, mit den richtigen Sanierungslösungen auch in angespannten Haushaltslagen sinnvolle Komplettsanierungen durchzuführen.

Objekt-Adresse
Werkstraße 25-33
45527 Hattingen

Auftraggeber
LEG Nordrhein-Westfalen (Landesentwicklungsanstalt)

Museumsleitung
Herr H. Schlüter

Auftragnehmer
Topp Bedachungs GmbH
Warendorferstr. 12
59075 Hamm

Mit seiner 10 Mann starken Mannschaft ist der Betrieb hauptsächlich im Steildachbereich tätig.

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